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Heizlastrechner 2026

Wie viel Kilowatt
braucht das Gebäude?

Schnelle Heizlast-Schätzung für Bestandsgebäude — Wohn, Gewerbe, MFH. Vereinfachtes Verfahren nach DIN EN 12831 mit W/m²-Tabellen nach Baualter, Klimazonen-Korrektur und Auslegungs-Aufschlägen für Wärmepumpe, Brennwert oder Pellet.

Schritt 1

Gebäudetyp

Bestimmt das A/V-Verhältnis (Verlustfläche pro Volumen).

Schritt 2

Baualter & Sanierungsstand

Wenn unsicher: nimm den schlechteren Wert — der Rechner schätzt eher konservativ.

Baualtersklasse
Sanierungsstand
Schritt 3

Wohnfläche & Belegung

Schritt 4

Klimazone

Norm-Außentemperatur nach DIN/TS 12831. Bestimmt die Auslegungs-Temperaturdifferenz.

Schritt 5

Wärmeerzeuger

Bestimmt den Auslegungs-Aufschlag und ob Pufferspeicher mitgerechnet wird.

Heizlast — Wärmepumpe
Empfohlene Heizungs-Nennleistung
65,1 kW
Reine Gebäude-Heizlast: 52,8 kW · spez. 66 W/m²
Heizenergie/Jahr
100.320 kWh
Pufferspeicher
3.255 l
WP-Tauglichkeit
Gut für Wärmepumpe geeignet
Vorlauf 50–55 °C realistisch. Hydraulischer Abgleich + ggf. einzelne Heizkörper tauschen, dann läuft die WP effizient.
Berechnungs-Details
Spez. Heizlast66 W/m²
Klimazone−10 °C (× 1.00)
Gebäude-FaktorMFH (× 0.88)
Heizlast (Gebäude)52,8 kW
Brauchwasser-Anteil+ 2.0 kW
Auslegungs-Aufschlag× 1.19
Pufferspeicher hydraulisch entkoppelt (50 l/kW als Faustregel) — hält Sperrzeiten und Defrost stabil.
Kein klassischer Sicherheitsaufschlag wie bei Gas: Inverter-WP erreicht Volllast bei Norm-Außentemperatur.
MFH/Gewerbe: + 8 % Aufschlag für Gleichzeitigkeit, Leerstand-Wiederaufheizen und Nutzungsspitzen.
Endgültige Auslegung erfolgt nach raumweiser Heizlastberechnung DIN EN 12831 vor Ort — Pflicht für KfW-/BAFA-Förderung.
Verbindliche Heizlastberechnung anfragen
Auch telefonisch — 0228 929 705 14

Überschlägige Schätzung — ±15 bis 20 %. Berechnung nach den Grundsätzen der DIN EN 12831 (Hüllflächen-/Vereinfachtes Verfahren) auf Basis von W/m²-Tabellenwerten der jeweiligen Baualtersklasse. Eine raumweise Heizlastberechnung mit individuellen U-Werten, Geometrie und Wärmebrücken wird hierdurch nicht ersetzt — sie ist Pflicht für die KfW-/BAFA-Förderung und für die verbindliche Anlagenauslegung. Keine Haftung für Eignung im Einzelfall.

Häufige Fragen zur Heizlastberechnung

Wie genau ist die Heizlastberechnung mit dem Online-Rechner?

Der Rechner liefert eine vereinfachte Schätzung nach DIN EN 12831 mit W/m²-Tabellen je Baualter. Genauigkeit +/- 15 Prozent - ausreichend für Vorauswahl, nicht für endgültige Anlagenauslegung.

Was ist der Unterschied zur normgerechten Heizlast?

Eine vollständige Heizlast nach DIN EN 12831 wird raumweise mit U-Werten, Lüftungsverlusten und Klimadaten berechnet - 4-10 Stunden Aufwand. Der Online-Rechner ist eine Faustformel-Schätzung.

Welche W/m²-Werte nutzt der Rechner?

Unsaniert vor 1977: 150-180 W/m². 1977-1995: 100-130 W/m². Nach EnEV 2002: 50-70 W/m². KfW-55-Effizienzhaus: 25-40 W/m². Klimazone Bonn (TWE -10 °C).

Brauche ich für die Wärmepumpen-Auslegung eine genauere Berechnung?

Ja. Wärmepumpen sollten genau ausgelegt sein - überdimensionierte Anlagen takten und verlieren JAZ. Wir empfehlen normgerechte Heizlast vor der Wärmepumpen-Investition.

Was kostet eine normgerechte Heizlastberechnung bei Ihnen?

Für ein EFH 350-650 Euro, MFH ab 8 WE 1.200-2.800 Euro. Bei Modernisierungs-Beauftragung kostenfrei. Förderfähig im Rahmen der BAFA-Energieberatung.

Berücksichtigt der Rechner auch Warmwasser?

Optional ja - bei zentraler Warmwasserbereitung wird ein Auslegungs-Aufschlag von 0,5-1,5 kW pro WE addiert. Bei dezentraler WW (Durchlauferhitzer) entfällt das.